Ich wähle Hitsch Brosi weil...
"Ich unterstütze Hitsch Brosi, weiler sich 1998 als damaliger Kulturbeauftragter des Kantons erfolgreich für ein Graubündner Kulturförderungsgesetz und damit für das Überleben der kantonalen Musikschulen ein setzte und damit die Zukunft der ausserschulischen, professionellen Musikerziehung sicherte. "
Dieter Walser
Musikschulleiter
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Der Kampf gegen die Abschaffung des Langzeitgymnasiums
Stellen Sie sich vor: 2003 veröffentlicht die Regierung die Botschaft zur Sanierung der Kantonsfinanzen mit dem Massnahmenpaket. Und eine der Massnahmen ist die Abschaffung des Untergymnasiums, also Ende für das Langzeitgymnasium. – und das ohne Vororientierung durch das Departement, ohne Vorgespräch. Nichts dergleichen.
Die Argumentation fällt rein finanzpolitisch aus. Der Wert der Ausbildung kann in einem Nebensatz abgetan und erledigt werden. Die Folgen für die Bündner Mittelschullandschaft werden nicht erwähnt, obwohl sie sogar dramatisch ausfallen könnten. Einige regionale Mittelschulen wären in ihrer Existenz bedroht gewesen. Eine klassische kurzfristige Sparübung mit unabsehbaren regionalpolitischen und in letzter Konsequenz auch finanziellen Folgen für den Kanton.
Zusammen mit dem Grossen Rat gelang es den Mittelschulen diesen Schritt zu verhindern auf Kosten eines Numerus clausus, welcher sich später dann als rechtlich fragwürdig erwies.
Mit dem Konzept ‚Bündner Schule 2010’ startete das EKUD, wiederum ohne Rücksprache mit irgendwelchen Betroffenen, einen zweiten Anlauf zur Abschaffung des Untergymnasiums. Erst mit einer Petition, die von einer überwältigenden Zahl von über 28'000 unterschrieben wurde und in Zusammenarbeit mit einer Interessengruppe des Grossen Rates, konnte klar gemacht werden, dass dieses übrigens sehr stark nachgefragte Bildungsangebot einem Bedürfnis entspricht.
Dass dabei die rückläufigen Schülerzahlen gezielt als Mittel benutzt wurden, um in diesem heiklen Dossier auch die Volksschuloberstufe und die Mittelschulen gegen-einander auszuspielen, war ein fragwürdiges Vorgehen. Weder die Qualität der Ausbildung noch die Sorge um die Jugendlichen standen im Zentrum.
Die Verankerung des Untergymnasiums und somit des Langzeitgymnasiums im Mittelschulgesetz – gegen den ursprünglichen Willen der Regierung und insbesondere des Erziehungschefs – ist ein Erfolg, der vor allem unserer Jugend zugute kommt. Ein attraktives Bildungsangebot bleibt erhalten. Es war ein hartes Stück Arbeit!
Führung eines Departementes heisst für mich, nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg zu verfügen und Anordnungen zu treffen, sondern Lösungen zusammen mit den Betroffenen zu erarbeiten.
Wer die beiden Wege der Berufsbildung und des Gymnasiums gegeneinander ausspielt, hat des duale Bildungssystem nicht begriffen. Ich bin überzeugt, dass darin die absolute Stärke unserer Ausbildung liegt.
Die Argumentation fällt rein finanzpolitisch aus. Der Wert der Ausbildung kann in einem Nebensatz abgetan und erledigt werden. Die Folgen für die Bündner Mittelschullandschaft werden nicht erwähnt, obwohl sie sogar dramatisch ausfallen könnten. Einige regionale Mittelschulen wären in ihrer Existenz bedroht gewesen. Eine klassische kurzfristige Sparübung mit unabsehbaren regionalpolitischen und in letzter Konsequenz auch finanziellen Folgen für den Kanton.
Zusammen mit dem Grossen Rat gelang es den Mittelschulen diesen Schritt zu verhindern auf Kosten eines Numerus clausus, welcher sich später dann als rechtlich fragwürdig erwies.
Mit dem Konzept ‚Bündner Schule 2010’ startete das EKUD, wiederum ohne Rücksprache mit irgendwelchen Betroffenen, einen zweiten Anlauf zur Abschaffung des Untergymnasiums. Erst mit einer Petition, die von einer überwältigenden Zahl von über 28'000 unterschrieben wurde und in Zusammenarbeit mit einer Interessengruppe des Grossen Rates, konnte klar gemacht werden, dass dieses übrigens sehr stark nachgefragte Bildungsangebot einem Bedürfnis entspricht.
Dass dabei die rückläufigen Schülerzahlen gezielt als Mittel benutzt wurden, um in diesem heiklen Dossier auch die Volksschuloberstufe und die Mittelschulen gegen-einander auszuspielen, war ein fragwürdiges Vorgehen. Weder die Qualität der Ausbildung noch die Sorge um die Jugendlichen standen im Zentrum.
Die Verankerung des Untergymnasiums und somit des Langzeitgymnasiums im Mittelschulgesetz – gegen den ursprünglichen Willen der Regierung und insbesondere des Erziehungschefs – ist ein Erfolg, der vor allem unserer Jugend zugute kommt. Ein attraktives Bildungsangebot bleibt erhalten. Es war ein hartes Stück Arbeit!
Führung eines Departementes heisst für mich, nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg zu verfügen und Anordnungen zu treffen, sondern Lösungen zusammen mit den Betroffenen zu erarbeiten.
Wer die beiden Wege der Berufsbildung und des Gymnasiums gegeneinander ausspielt, hat des duale Bildungssystem nicht begriffen. Ich bin überzeugt, dass darin die absolute Stärke unserer Ausbildung liegt.







