"Ich empfehle Hitsch Brosi zur Wahl, weil er ein offener und gradliniger
Mensch ist und viel von Erziehung und Kultur versteht.
"Privatdozent Chirurgie, USA
Bildung
10 Jahre Berufserfahrung als Gymnasiallehrer für Deutsch und Philosophie (1981 – 1991). Ich weiss, was es heisst, tagtäglich im Klassenzimmer zu stehen.
Für einen erfolgreichen Unterricht braucht es Ruhe, Konzentration und konstante Rahmenbedingungen. Diese Faktoren schaffen eine gute Lernatmosphäre, in welcher Schülerinnen und Schüler Lernfortschritte erzielen können.
Ein weiterer Kernpunkt betrifft die Bandbreite an Lernfähigkeit, Lerntempo, sozialem Hintergrund und weiteren Faktoren. Jede Klasse ist sehr disparat. Eine gewisse Bandbreite macht den Unterricht spannend. Wenn die Unterschiede z.B. in der Aufnahmefähigkeit aber zu gross werden, wird die Spannung zu gross und es wird unmöglich alle in einen Unterricht zu integrieren. Dann wird die Arbeit schwierig bis unmöglich. Wenn von Chancengerechtigkeit die Rede ist, muss genau das gemeint sein: Jede Schülerin und jeder Schüler hat das Recht, nach seinen Fähigkeiten gefördert zu werden.
Integration muss in einer Klasse und im Unterricht funktionieren, sonst kann der Bildungs- und Erziehungsauftrag nicht erfüllt werden. Wir dürfen von den Lehrpersonen nicht tagtäglich einen Spagat verlangen. Das ist eine Überforderung.
8 Jahre Schulratspräsident in Grüsch (1994 – 2001). Die Schule hat neben ihrem Bildungs- auch einen Erziehungsauftrag. Die Anzahl Eltern, die sich aus dem Erziehungsauftrag ihrer Kinder verabschieden oder einfach überfordert sind, wächst. Und selbstverständlich soll dann die Schule einspringen. Das ist eine glatte Überforderung der Schule.
Unter dem Titel ‚Schulpolitik’ wird oft Politik mit der Schule betrieben. Das kommt selten gut heraus. Die Qualität der Schule leidet, wenn sie für ideologische Ziele verwendet wird!
Seit 1998 Direktor der Evangelischen Mittelschule Schiers (EMS), heisst:
- Hauptverantwortlicher für die Ausbildung und Erziehung von 550 Schülerinnen und Schülern. In ein Gymnasium treten 13-jährige Kinder ein und es gehen 19-jährige junge Erwachsene – entsprechend wichtig ist die Persönlichkeitsbildung.
- Teamleiter einer Schulleitung. Eine Schule und ein Unternehmen in dieser Grösse muss von einem Team geführt werden. Teamfähigkeit ist ein absolutes Muss.
- Lehrer im Teilpensum. Jedes Schulleitungsmitglied der EMS unterrichtet neben seiner Kaderfunktion zumindest ein kleines Pensum. Nur so weiss jeder, was die Schule wirklich bewegt!
- Umstrukturierer: Seit 1998 hat die EMS….
…. das Gymnasium von 7 auf 6 Jahre gekürzt,
…. das Gymnasium mit den Typen A,B,C und D in das Wahlfachsystem umgebaut,
…. die überarbeiteten Lehrpläne umgesetzt,
…. das Lehrerseminar abgebaut,
…. die 2-jährige Fachmittelschule in eine 3-jährige ausgebaut,
…. den kantonalen Vorkurs für die Pädagogische Hochschule aufgebaut und
…. den Lehrgang für die Fachmaturität Pädagogik aufgebaut - Schulpolitiker. Das Mittelschulgesetz verlangte grossen Einsatz:
…. Der Kampf gegen die Abschaffung des Langzeitgymnasiums >>>
…. Die Fachmaturitäten >>>
…. Die Mitarbeit bei der Umsetzung des kantonalen Mittelschulgesetzes - Verantwortlicher für die Unternehmensstrategie zusammen mit dem Vorstand. In einem schwierigen Umfeld – kleine Internatszahlen, rückläufige Kinderzahlen in GR – sind strategische Entscheide sehr wichtig.
Mit dem Musikgymnasium bauen wir ein Stück Zukunft >>> - Unternehmensleiter eines KMU-Betriebes mit 100 Lehrpersonen/Mitarbeitern und einem Jahres-Umsatz von über 13 Mio. Franken
- Bauherr eines Schul- und Internatgeländes von 25 Liegenschaften. In diesem Jahrtausend haben wir bereits 14 Mio. Franken investiert, damit wir ein attraktiver Schul- und Lebensraum sind. Investieren heisst, die Zukunft des Unternehmens bauen!
- Sanierer. Mit Internatsstrukturen für 150 Interne, aber teilweise sogar unter 50 Internen, wurde das Internat zur Bedrohung für das Unternehmen. Heute – mit einer Kapazität bis 75 – ist das Internat ein interessanter Unternehmenszweig.
- PR-Verantwortlicher. Eine Schule verlangt eine breite Öffentlichkeitsarbeit, von den Informationsmaterialen über Jahresberichte, Medienberichte, Medienkonferenzen bis zu öffentlichen Veranstaltungen an der Schule. Übrigens, besuchen sie einmal www.ems-schiers.ch!
Ich glaube, dass es eine meiner Stärken ist, sachlich und recht unvoreingenommen zu analysieren, dann aber auch zu entscheiden und diese Entscheidungen durch zu ziehen.
Ich bin aber nicht der Mann der einsamen Entscheide. Ich arbeite gerne im Team. Das führt oft zu kreativen Lösungen. Voraussetzung ist, dass alle gut vorbereitet sind.
Wer sich nur hinter Teamentscheiden verstecken will, ist nicht für Führungsaufgaben geeignet.







