"Ich wähle Christian Brosi, weil er für eine starke
und ganzheitliche Graubündner Bildungslandschaft einsteht.
"Bever
LeistungsausweisWas will einer ohne Partei, der nicht einmal Mitglied des Grossen Rates ist? Und er wagt es noch, sich als Fachmann hinzustellen? – Ja!
Die Wahl in die Regierung des Kantons Graubünden ist eine Persönlichkeitswahl. Ist man nur eine politisch ernst zu nehmende Persönlichkeit, wenn man einer Partei angehört, oder genügt auch ein Leistungsausweis? – Deshalb rufe ich Sie alle auf, meine Kandidatur zu unterstützen! Auch parteilose Kandidaten haben Grundposition und Ziele! Diese finden Sie unter den entsprechenden Stichworten. Das Erziehungs-, Kultur und Umweltschutzdepartement des Kantons Graubünden braucht einen offenen, führungserfahrenen, teamfähigen und sachkompetenten Regierungsrat. – Ich stehe zur Verfügung!
|
Bildung10 Jahre Berufserfahrung als Gymnasiallehrer für Deutsch und Philosophie (1981 – 1991). Ich weiss, was es heisst, tagtäglich im Klassenzimmer zu stehen. Das MusikgymnasiumDie strategische Analyse für die EMS ergab klare Resultate. Wir haben ein Einzugs-gebiet mit wirtschaftlichem Potential (unteres Bündner Rheintal und Prättigau). Entsprechend werden die Schülerzahlen mässig rückläufig werden (5-10% bis 2015). Das Internat erholt sich auf tiefem Niveau, sollte also konsolidiert werden, könnte sogar einen Ausbau um 20 Interne ertragen. Eine Zuwachsrate, die mit einem Spezialangebot zu realisieren ist.
Der Kampf gegen die Abschaffung des LangzeitgymnasiumsStellen Sie sich vor: 2003 veröffentlicht die Regierung die Botschaft zur Sanierung der Kantonsfinanzen mit dem Massnahmenpaket. Und eine der Massnahmen ist die Abschaffung des Untergymnasiums, also Ende für das Langzeitgymnasium. – und das ohne Vororientierung durch das Departement, ohne Vorgespräch. Nichts dergleichen.
Die FachmaturitätenIn den 80-er Jahren öffnete sich in unserem Ausbildungssystem zunehmend eine Lücke: In vielen Pflegeberufen zum Beispiel genügte ein Sekundarschulabschluss nicht mehr, eine Matura hingegen war eigentlich eine Überqualifikation. Daraus erwuchs als neuer Schultypus die Diplom-, später Fachmittelschule. Zuerst als zweijährige Ausbildung konzipiert, wurde sie auf drei Jahre ausgebaut. Kulturförderungskonzept und –gesetzGraubünden mit seiner enorm vielfältigen kulturellen und sprachlichen Landschaft hatte bis 1997 tatsächlich kein Kulturförderungsgesetz. Nach dem Giesskannen-Prinzip bestand eine gewisse Fördertätigkeit, wie meist in solchen Fällen wurden primär Events unterstützt. Die wichtige Förderarbeit, welche die Kulturverbände im Bereich Gesang und Musik, musikalische Jugendförderung, Theater, Museen und Bibliotheken leisteten, wurde nur marginal beachtet.
Die Förderung der Sing- und MusikschulenSing- und Musikschulen gehören im Kanton Graubünden nicht zum Schulbereich. Sie bilden kein Obligatorium. Dennoch war es erwünscht, dass möglichst allen interessierten Jugendlichen die Möglichkeit zum Musizieren offen steht. Der hohe bildende und erzieherische Wert ist unbestritten.
KulturVersuch als Pianist (1965 – 68) in gegenseitigem Einvernehmen mit der Klavierlehrerin abgebrochen. Als Musiker auf dem Grundschul-Blockflötenniveau stehen geblieben. Auch in der Singschule Chur wenig erfolgreich.
Dafür im Theater immer aktiv – allerdings in bescheidenem Rahmen. Schultheater etc. Kulturbeauftragter des Kantons Graubünden (1991 – 1998)Im Frühjahr 1991 gab das EKUD in einer Medienmitteilung bekannt, dass neu eine Stelle eines Kulturbeauftragten für den Kanton Graubünden geschaffen wird. Die allgemeine Kulturförderung und die Sprachenfragen bildeten die Hauptaufgabenbereiche, insbesondere die Erarbeitung eines Konzeptes für ein neues Kulturförderungsgesetz. Eigentlich schon beim Durchlesen des Zeitungsartikels wurde mir klar, dass ich mich für diese Stelle bewerbe. Bereits am 1. August 1991 konnte ich die Stelle antreten. Akzeptanz von Rumantsch GrischunDie Arbeitsgruppe Rumantsch Grischun wurde Mitte der 90-er Jahre eingesetzt, weil der Streit die romanische Sprachgruppe spaltete und die Meinungen immer stärker polarisierte. Der Sprachenfriede schien ernsthaft bedroht, so dass sich die Regierung entschloss, eine Arbeitsgruppe aus Befürwortern und Gegnern einzusetzen. Der Auftrag lautete, die Akzeptanz und Zweckmässigkeit des Rumantsch Grischun abzuklären und Vorschläge für die Einführung oder Gründe für die Nicht-Einführung dar zu legen. Letztendlich stand natürlich die Sorge um die bedrohte Sprache und die Bedrohung des Sprachenfriedens im Vordergrund.
|







