"Ich unterstütze Christian Brosi als Regierungsrat, weil er das
Amateurtheater im Kanton Graubünden fundiert kennt und sich
seit jeher für dessen Förderung einsetzt."Theater Muntanellas
Graubünden die Bildungsecke der Schweiz
Graubünden – die Bildungsecke der Schweiz!
Eine Vision, die nicht Vision bleiben muss.
Insgesamt belegen rund 1'200 Studierende die Bachelor-, Master- und Diplom-Studiengänge der drei Bündner Hochschulen. Es sind dies die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), die Pädagogische Hochschule Graubünden (PHGR) und die Theologische Hochschule Chur (THC). Eine beachtliche Zahl, besonders wenn man bedankt, dass Bildungsinstitutionen nicht nur ein Wirtschaftsfaktor sind, sondern ebenso bedeutende Faktoren für die Standortattraktivität.
Die seit 2004 bestehende Wissensstadt Davos versteht sich als weiterer Teil des Hochschulkantons Graubünden. Sie sieht ihre Aufgabe in der Koordination der zahlreichen Wissens-, Forschungs- und Bildungsaktivitäten der diversen Forschungsinstitutionen. Sie hat den wichtigen und zukunftsträchtigen Ansatz gewählt, die Bündner ‚Hochschullandschaft’ zu vernetzen. Das ist dringend notwendig, denn trotz der beachtlichen Zahlen muss die Bündner Hochschullandschaft als marginal eingestuft werden. Und marginal bedeutet schlicht bedroht. Der Kosten- und Qualitätsdruck wird in den nächsten Jahren zunehmen. Kleinere Hochschulen werden um ihr Überleben kämpfen müssen. Graubünden muss eine aktive Hochschulpolitik betreiben, wenn es Hochschulstandort bleiben will.
Mit einem Hochschul- und Forschungsgesetz könnte ein wichtiger Rahmen für eine koordinierte und vorwärtsorientierte Hochschullandschaft geschaffen werden. Die Entwicklungen beispielsweise in Luzern oder im Tessin sind beeindruckend. Leider liegt der parlamentarische Auftrag für ein kantonales Forschungsgesetz aber noch in der Schublade.
Ein wichtiger Schritt liegt in der Schaffung eines kantonalen Hochschulnetzwerkes, das nicht nur die drei Hochschulen, sondern sämtliche Forschungsinstitutionen, aber auch die an der Forschung interessierten Kreise wie die Academia raetica oder der Verein für Bündner Kulturforschung. Sicher gilt es auch die Kooperation mit starken Partnern wie ETH, Universitäten und dem WEF zu suchen. Die Themenpalette ist enorm breit, sie geht von alpinen Nischenthemen bis zu Fragen der globalen Zukunftsgestaltung, Themen, die für Sommeruniversitäten sogar für ein internationales Publikum von grossem Interesse wären. Eines ist sicher: Potential ist da. Das sollte ein Kanton, der gemäss Avenir suisse zu den potentialarmen Räumen gehört, sich eigentlich nicht entgehen lassen.
Forschung generell oder mit dem spezifischen Thema Alpenraum ruft nach grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Eigentlich bestehen diese Kontakte über die ARGE ALP ja schon. Die Universität in Innsbruck, die freie Universität Bozen, die Pädagogische Hochschule in Weingarten (Schwaben) oder das Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch, um nur vier sehr unterschiedliche Institutionen im grenznahen Raum zu nennen.







